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Susann Buchheim-Schmidt

Apothekerin, Fachpharmazeutin für Toxikologie, Heilpraktikerin
Dozentin in Mainz | Deutschland

folgt

Abstract

Herstellungsmethoden homöopathischer Arzneimittel in verschiedenen Pharmakopöen weltweit

Die Herstellungsmethoden homöopathischer Arzneien sind historisch gewachsen. Hahnemann selbst experimentierte Zeit seines Lebens beispielsweise bezüglich der Anzahl der Schüttelschläge und des Verdünnungsverhältnisses seiner Arzneien und suchte das Optimum.

Für die Herstellung in Deutschland sind das homöopathische Arzneibuch (HAB) und das Europäische Arzneibuch (Ph. Eur.) verbindlich. Diverse Unterschiede bei der Herstellung gibt es schon in unserem Nachbarland Frankreich.

Apothekerin und Heilpraktikerin Susann Buchheim-Schmidt hat die allgemeinen Herstellungsmethoden der wichtigsten homöopathischen Pharmakopöen weltweit verglichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich der Herstellung von Urtinkturen, Potenzierungsverfahren (Hahnemann oder Korsakoff), Anzahl und Art und Weise der Schüttelschläge, Verreibungszeit und Globuligrößen auch im Vergleich zu den historischen Quellen in der „Reinen Arzneimittellehre“, den „Chronischen Krankheiten“ und dem „Organon“ herausgearbeitet.

Die Ergebnisse sollen auch in Relation zur praktischen Arbeit als homöopathische Therapeuten diskutiert werden.